Bericht über die Fahrt zur CACIB nach Poznan

ein Bericht von Angelika Rother
 

Wieder einmal ist ein Jahr vorbei, und auch 2004 trafen wir uns an einem Samstag Anfang November bereits um 6.oo Uhr auf der Autobahnraststätte Seeberg. Wie immer ist auch dieses Mal keiner ausgeschlafen, aber alle guter Dinge. 

erste RastGemeinsam geht’s auf nach Kystrin. Dort trafen wir Anke, Jens und Ares auf der polnischen Seite. Es regnet nicht und die Hunde müssen sich die Pfoten vertreten, da überrascht uns Georg mit einem Sektfrühstück! Na, das könnte zur Gewohnheit werden...;o)

Die Fahrt nach Poznan verläuft reibungslos und nach einer weiteren Rast sind wir am späten Vormittag in unserem altbewährten Quartier. Das Wetter ist super! Bis zum Abend geht nun jeder seinen Bedürfnissen nach. Die Müden legten sich hin, andere unternahmen einen Spaziergang um den See und einige fuhren los, um wieder einmal neue Betten für unsere vierbeinigen Lieblinge zu kaufen. Ob der Bedarf daran jemals gedeckt sein wird? 

Nach dem gemeinsamen Abendbrot trafen wir uns dieses Jahr im Bungalow von Nicole und Melli. Ein kleiner Umtrunk bei lustiger Unterhaltung beendete den Tag.

Am Sonntag hieß es wieder zeitig aufstehen. Es ist ja immer etwas hektisch, denn erst ab 7.oo Uhr gibt es Frühstück, aber um 8.oo Uhr wollen wir schon auf dem Ausstellungsgelände sein. Denn, wer zu spät kommt..... bekommt keinen Parkplatz mehr! Und wer will schon mit all seinen Sachen ewig weit laufen???

In diesem Jahr waren Danila, Ashley und Cuno im Gudrun Masuch mit CunoRing. Da in zwei Anke Wegner mit AshleyRingen gerichtet wurde und keine andere Rasse vor uns dran war, mussten wir nicht lange warten. Cuno war der Erste, und belegte in der Jugend- gelb/gestromt SG 2 Ashley bekam in der Mittelklasse gelb/gestromt das V2 und Danila erhielt in der Mittelklasse-blau das V1! 

Ares, Noah und Grace waren zur Unterstützung dabei. Ich bin mir sicher, dass zumindest Grace froh war, die ganze Aufregung von draußen beobachten zu können. Da wir dieses Jahr bei Zeiten fertig waren, konnte die Heimfahrt im Hellen angetreten werden, aber nun war das schöne Wetter vorbei und es begann zu regnen. Aber jetzt war uns das egal, wir wollten nur noch nach Hause…;o)

Ein anstrengendes, aber schönes Wochenende war geschafft!
Bis zum nächsten Mal!!!!
 
Poznan 2003
ein Bericht von Anke Wegener
 

Am Sonntag, dem 9.11.2003 fand die CACIB in Poznan statt und wie jedes Jahr fuhren wir schon einen Tag vorher hin, damit unsere Doggen nicht ganz so sehr gestresst sind. Die lange Fahrt verlief dann auch ohne Zwischenfälle und mit zwei längeren Pausen zum Beine vertreten kamen wir wohlbehalten um die Mittagsstunde im bewährten hundefreund-lichen Hotel an. Bis zum gemeinsamen Abendessen beim Inder verbrachte jeder individuell die Zeit. traditionell wurde dieser Abend dann feucht- fröhlich aber rechtzeitig abgeschlossen ,denn der folgende Tag ist für Hund und Mensch wohl einer der härtesten des Jahres. Früh um 7.30 nahmen wir denn auch nach einem knappen Frühstück unsere Plätze am Ring ein. Dieses Jahr hatten wir Doggenmenschen das Glück in einer kleineren Halle gerichtet zu werden. Das hatte den Vorteil, dass sich der „ Durchgangsverkehr „ in Grenzen hielt . Das Richten begann  dann mit zeitlicher Verzögerung und in umgekehrter Reihenfolge wie zu Hause üblich. Die Blauen haben sich gefreut und die Gelben haben mal gesehen, wie es ist, so lange warten zu müssen. Die Richter richteten zügig und ohne Pause . Ich frag mich dann jedes Mal ob die nicht mal wohin....? Naja, das gehört hier nicht her.Aber hier an dieser Stelle meine Hochachtung an unsere Hunde, die mit heroischer Geduld alles gemeistert haben !

Wie jedes Jahr waren unsere Hunde sehr erfolgreich:

+ Orion vom Molkerhof  hat das CACIB abgeräumt,
+ Azada ( Cada ) Z Pudelka Kredek ist Jugendsiegerin geworden,
+ Amon Edler vom Finowtal machte V 3,
+ Faramir von der Assmada erreichte SG 2,
+ Ashley von Belvedere und Noah vom Molkerhof  erhielten SG 3
+ und Uriel ( Ares ) vom Tulpenweg  bekam SG 4.
Ich denke, wir können alle mehr als zufrieden sein, denn, wie Jeder weiß, sollte das Ausstellen eigentlich offiziell als Extremsportart anerkannt sein... ;o)

 

unten von links nach rechts: Jürgen, Ariane und Lothar mit Amon, Jürgen mit Orion, Karin mit Faramir, Bernd mit Grace, Nicole, Angelika mit Ashley, Anke & Jens mit Ares, oben: Schorsch mit Noah, Torsten und Ramona mit Thorchen!

 
Wir hatten denn in diesem Jahr auch “nur“ zwei Halb- und einen Totalausfall: eine Grippe, einen vereiterten Weisheitszahn und einen Bandscheibenvorfall.
Und jetzt fragen Sie uns doch mal, ob wir nächstes Jahr wohl wieder fahren..........!?!